von ALT zu NEU

Autor: Nicole Welsch (Seite 5 von 18)

Schiefer

Der Wettergott meint es Anfang März sehr, sehr gut mit uns und den Dachdeckern. Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und die ersten Frühlingsgefühle kommen auf. Das ist einer meiner persönlichen Highlights unseres Projektes: der Schiefer kommt endlich auf das neue Dach.

Ich finde, das gibt dem bisher traurigen Haus Lebendigkeit. Immer habe ich mir Sorgen um das alte marode Dach gemacht und bei jedem noch so kleinem Sturm ausgemalt, wie die komplette Dachpappe durch Kaan segelt. Vorbei sind die Zeiten, in denen der Regen durch die Garage tropft. Endlich!!

Die Haken für die Schneefanggitter werden gesetzt.
Die ersten Reihen sind geschiefert.
Männer dokumentiert alles.

Zeitgleich wird im Haupthaus fleissig der alte „Rauches“ abgerissen. Es riecht nach altem Rauch, was ich nicht soooo unangenehm finde und mir vorstelle, was darin wohl alles haltbar gemacht wurde. Vor allem wieviel über die Jahre alles zusammengekommen ist.

Abbruch des Räucherofens im Dachgeschoß

Was würde ich drum geben, einmal in die Zeit zurückzureisen und mein Haus kurz nach der Fertigstellung zu sehen! Leider sind auch keine alten Pläne mehr vorhanden… na ja… ein paar Dokumente besitzen wir und darum bin ich froh.

Einmal neu – einmal alt!

Dachfenster

Fliegende Balken und Eisenträger hatten wie schon. Heute fliegen ein paar Dachfenster an dem großen Kran in die dafür vorgesehenen Öffnungen. Eines kommt über unser Esszimmer ins Dach und das andere in die Einliegerwohnung, damit wir dort Stauhitze vermeiden. So ist jedenfalls der Plan. Da es ziemlich schwierig ist, im ca. 7 m bzw. 4 m einfach mal so das Fenster zu öffnen, haben wir uns für elektrische entschieden. Etwas Luxus kam dazu, denn sie schließen sich automatisch bei einsetzendem Regen oder starkem Wind und öffnen sich, wenn die Hitze zu groß wird. Dann schließen sich auch die Rollläden.

Velux Fenster am Boden
Da muss es hin
fliegendes Fenster
…und drin!
Fenster über der Einliegerwohnung
…auch drin.

Jetzt kann es mit dem Schiefer losgehen!

Luxus muss auch sein!

Dachrinne

Die Dachdecker sind da! Es geht also weiter mit unserer Eindeckung und ich freue mich auf den Schiefer. Alles andere hätte nicht zum Haus gepasst. So denke ich jedenfalls und bin schon sehr gespannt darauf, wie es aussieht. Doch zuerst müssen die Klemptnerarbeiten erledigt werden. Die neue Regenrinne glänzt so schön in der Sonne und ich bedauere es schon jetzt, dass sie das wohl nicht sehr lange wird. Mit der Zeit wird halt alles älter…

Rinne am Dach zum Hof
Einmal ums Eck
Mal ein Foto von Hof aus

Der ganze Hof ist aufgeweicht und matschig. Wir überlegen, dort wo es kein Kopfsteinpflaster mehr gibt, alles mit Lava aufzuschütten. Der Containerdienst und alle anderen großen Fahrzeuge haben ziemliche Schwierigkeiten etwas abzuladen. Ich bin froh, dass die Rinne dran ist und kein Regenwasser vom Dach unkontrolliert in den Hof abläuft. Auch die Mauern bleiben jetzt trockener.

Sonnige Aussichten!

Kaminzug mauern

Der Ausschnitt und die Bodenplatte für den Kamin sind da. Was fehlt, ist der Kamin und der wird heute gemauert. Zweimal musste Männe mit dem Anhänger das schwere Biest abholen. An diesem Zug sollen zwei Kamine, also unten ein großer und oben bei mir ein kleiner Ofen angeschlossen werden.

Kamin in der Garage
Und in meinem Atelier
Da isser!!

Auf die schöne, wohlige Wärme von einem richtigen Feuer freue mich mich schon sehr, da ich finde, dass dies eine ganz besondere Atmosphäre gibt.

Bald kuschelig warm!

Türen

Ein Wunsch meines Mannes war, durch das gesamte Haus zu gehen, ohne einmal nach draussen zu müssen. Dazu fehlen noch einige Türdurchbrüche. Einen, und zwar von der Werkstatt zu Garage, wird er heute angehen. Ich finde es gut, wenn man trockenen Fußes von der Küche in die Werkstatt gehen kann. Klar, könnte man auch über den Hof laufen… aber soviel Luxus gönnen wir uns einfach.

Noch nur ein kleines Fenster…
… und schon ist die Türe da!

Ich, oder auch einige von euch, vergessen immer, wie hart das ist. Türdurchbrüche, Boden raustrümmern, auf einen First klettern und in der ganzen Verantwortung für solch ein Projekt zu stehen. Meinen Respekt hast du… jeden Tag!

Bester Bauherr von der Welt!

Werkstatt

Die alte Kappendecke liegt immer noch auf dem Werkstattboden. Schubkarre für Schubkarre trägt mein Held sie nach draussen in den Container. Ich hab immer Sorge, dass er bei einer solchen Aktion stürzt und sich irgendetwas bricht oder Schlimmeres. Die Angst wird mich mit Sicherheit bis zum Schluß begleiten. Wenn ich nur an eine Sache denke, als er mit seinem Ratatazong die Kellertreppe hinuntergesaust ist. Mir ist das Herz stehengeblieben. Es ist noch glimpflich ausgegangen und ausser ein paar blauen Flecken ist nichts passiert.

Werkstatt… die Decke ist weg – jetzt ist der Boden dran
Einer von vielen Containern

Ich weiss nicht, wie viele Container schon unser Grundstück verlassen haben. Gefühlt waren es hunderte…

Erde und kein Ende!

Kamin

Kuschelig soll es im Wohnzimmer werden. Gar nicht so einfach, wenn man eine Deckenhöhe von etwas mehr als 7 m hat. Jeder, der hier reinkkommt, denkt sofort an die Heizkosten im Winter und die ganze Wärme durch den Wintergarten im Sommer. Ja, wir auch!

Damit im Sommer die Stauhitze entweichen kann, haben wir ein Dachflächenfenster mit automatischer Steuerung im Bereich des Wintergartens vorgesehen und drei Fenster zur Straße hin. Ausserdem werden die Fenster mit automatischen Jalousien versehen.

Geheizt wird mit einer Fußbodenheizung, die wir auch auf auf der Galerie verlegen werden. Falls es nicht reichen sollte, können wir unseren Kamin anfeuern. Er gibt den Kuschelfaktor und noch zusätzliche Wärme.

Aussschnitt für den Kamin in der Garage
Durchgang zur Garage

Der Kaminzug wird von der Garagenseite her gemauert und erstreckt sich über mein Atelier bis ins Dach. Männe hat ne gute Idee und da die Mauer zur Garage sehr dick ist, wird der Kamin ein Stück darin verschwinden, damit er eine Etage höher bündig vor der Wand läuft. Das heißt, er muss sie ersteinmal wegstemmen.

Kuscheliges Kaminfeuer!

Schräg gemauert und gut verpackt

Im Bad wurde heute die letzte Wand gemauert. Die Schräge bis unters Dach. Es ist die Wand, an die unsere Treppe zur Galerie kommt. Wir möchten ja nicht ständig über das alte Haupthaus ins Bad gehen. Darauf freue ich mich! Ein schönes, modernes Bad, in dem man die Seele baumeln lassen kann. Wir sind die Badplanung durchgegangen und zufrieden mit unseren Ideen.

Wand bis zur Decke fertig!
Wintergarten mit Folie eingepackt

Um zu vermeiden, dass zu viel Regenwasser ins Esszimmer kommt, hat Männe den Wintergarten einfach wie Christo verpackt. Innen bekommt man den ersten Eindruck, wie es mit Fenstern aussehen wird.

Alles wird!

Folie

Es ist heute morgen so schweinekalt, dass auf der Schalung Raureif ist und der muss erstmal mit einem Brenner entfernt werden. Am Tag zuvor haben die Zimmerleute noch im T-Shirt gearbeitet. Es ist zwar kalt, aber sonnig und das macht das Arbeiten gleich viel angenehmer. Mit jeder Rolle Folie sieht das Dach mehr nach Dach aus… ihr wisst schon, was ich meine. Bald ist Weihnachten und das ist unser schönstes Geschenk…

Erste Rolle Folie
Es ist fertig!

Sieht doch schick aus! So kann man sich auch schon den neuen Schiefer vorstellen. Aus drei verschiedenen Dächern ist nun eines geworden.

Wir sind stolz!

Schalung

Das Dach wird dicht und das Haus bekommt seine endgültige Form. Endlich sieht man, wie wir uns den ganzen Umbau von Anfang an vorgestellt haben. Wir müssen nicht mehr erklären, wo, wie und was wohin kommt. Es steht da… endlich! Jeder Raum ist nun so, wie wir ihn haben wollten. Natürlich dauert es noch bis alles fertig ist, aber vieles ist schon Geschichte, wie das Studio oder der alte Schweinestall, der nachher eine Bar war. Davon sieht man nun nichts mehr.

Zimmerer bei der Arbeit
Schalung ist drauf

Stattdessen gibt es ein großes Wohn- und Esszimmer, das bis in den First offen ist. Ein neues Bad, mein Atelier, die Einliegerwohnung, eine Werkstatt… alles so, wie wir es wollten.

Tolles Gefühl!

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